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Katalyse unter Strom

Nachrichten aus der Chemie, Juli 2019, S. 67-70, DOI, PDF. Login für Volltextzugriff.

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Die Elektrochemie führt die Methodenentwicklung der organischen Chemie auf einen neuen Weg. Durch den Einsatz von Elektrizität lässt sich auf stöchiometrisch eingesetzte Redoxmittel verzichten. Das ermöglicht, Reaktionen ökologischer und ökonomischer zu gestalten.

Seit Jahrzehnten gehören übergangsmetallkatalysierte Reaktionen zu den essenziellen Synthesemethoden. Der Katalysator vermittelt meist Redoxprozesse, in denen die Zentralatome der Metallkatalysatoren während des Katalysezyklus unterschiedliche Oxidationszustände annehmen. Jedoch sind für die Redoxreaktionen teilweise stöchiometrische Mengen Silber- oder Kupfersalze nötig, um den Katalysator zu reaktivieren. Diese Zusätze sind oft giftig. Bemühungen um Synthesestrategien ohne Additive führten zum Aufschwung der Elektrometallkatalyse in der organischen Chemie.

Erste Elektrometallkatalyse

Eine der ersten Elektrometallkatalysen entwickelten in den 80er Jahren Tsuji und Mitarbeiter in Form einer Pd-katalysierten Wacker-Oxidation von Alkenen zu Ketonen.1) Sie verwendeten für die Reaktion von 1-Decen (1) zu Dec-2-on (2) 2 Molprozent Pd(OAc)2 und 20 Molprozent Benzochino

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