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Karrierekolumne:Konferenz für Gewinner

Nachrichten aus der Chemie, September 2017, Seite 927, DOI, PDF. Login für Volltextzugriff.

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

In einem Seminar besprechen wir das Netzwerken auf Konferenzen. „Hat sich die Investition ausgezahlt?“, frage ich. „Wie meinen Sie das?“ „Na, Sie mussten nach Finnland fliegen, hatten Hotelübernachtungen, konnten in der Zeit nicht am Institut arbeiten, und die Konferenz kostet.“ „Das kann man doch nicht in Zahlen gießen.“ Das ist zwar nicht einfach, aber deshalb nicht sinnlos: Stellen Sie sich vor, Sie wären Teamleiter in der Privatwirtschaft. Und all die Kosten laufen bei Ihnen auf, nicht verteilt auf Reisekostenzuschuss, Stipendium und die Arbeitsgruppe. Sie würden sich dann fragen: Waren all diese Kosten gut investiert? Würden Sie das nochmal so machen?

Eine Konferenz kann überwältigend sein: Hunderte Wissenschaftler, viele weltbekannt, wuseln durch Veranstaltungen, tauschen sich aus, präsentieren. Der typische Reflex für einen Konferenzneuling ist, sich zurückzuziehen, die Kaffeepausen mit den Kollegen von der Heimatuni zu verbringen und brav beim Poster zu stehen in der Hoffnung, dass keine kritischen Fragen kommen. So verständlich dieses Verhalten ist, so groß sind die Chancen, die Sie verpassen. Fragen Sie sich selbst: Haben Sie das Programm vor Ihrem letzten Tagung

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