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„Gemälde verwelken wie Blumen“

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Als Kunstfreunde können wir Kunstwerke nur so sehen, wie sie sich heute präsentieren. Aber kein älteres Gemälde sieht heute noch so aus wie damals im Atelier. Aus chemischer Sicht wissen wir, dass besonders organische Stoffe nicht für die Ewigkeit geschaffen sind. Anorganische Pigmente sind zwar generell stabiler gegenüber Licht- und Temperatureinwirkungen als organische Farbmittel, aber auch sie haben „Achillesfersen“. Farbveränderungen und Verdunkeln können die Rezeption von Kunstwerken drastisch verändern.


Zusammenfassung

„Gemälde verwelken wie Blumen“, musste schon Vincent van Gogh erkennen. Er ist bekannt dafür, wenig stabile Pigmente und Farbstoffe verwendet zu haben. Der Artikel beschreibt anhand von Beispielen, wie chemische Reaktionen und physikalische Einflüsse wie Licht und Wärme zu Farbveränderungen führen. Darüber hinaus verändern aber auch das Dunkeln des Firnis und das Vergilben von Ölbindemitteln das ursprüngliche Aussehen von Gemälden.

Summary

“Paintings wither like flowers,” Vincent van Gogh already had to realize. He is known to have used pigments and dyes that were not very stable. The article cites examples to describe how chemical reactions and physical influences such as light and heat lead to color changes. With time, the darkening of varnish and the yellowing of oil binders can also significantly alter the original appearance of paintings.

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