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Gar nicht so einfach  – der Nachweis von Fluor

Das Element Fluor ist ein schönes Beispiel dafür, wie nützlich und gleichzeitig gefährlich chemische Verbindungen mit ein und demselben Element sein können. Umso wichtiger ist es, Fluor zuverlässig auch in geringen Konzentrationen nachweisen zu können.

Elementares Fluor (F2), das in der Natur nicht vorkommt, ist ein giftiges und ätzendes Gas, das man keinesfalls einatmen darf. Aber als Fluoride, z. B. Natriummonofluorphosphat Na2PO3F stärken Fluorverbindungen unsere Knochen und schützen die Zähne vor Karies, weshalb sie in vielen Zahnpasten enthalten sind. Fluoratome stecken in manchen Medikamenten, etwa in Antidepressiva oder Antibiotika und sorgen für den wasserabweisenden Effekt auf Outdoorkleidung.

Obwohl Fluoride als Mineralien auch in der Natur vorkommen, zum Beispiel als Fluorit CaF2 oder Fluorapatit Ca5(PO4)3F, darf die Konzentration von Fluoriden etwa im Trinkwasser nicht zu hoch sein, denn in zu hoher Konzentration ist Fluor auch in Form von Fluoriden schädlich.

Wie man diese Substanzen besser nachweisen kann, erforscht die Bundesanstalt für Materialforschung in Berlin. Mehr dazu im Beitrag: Besserer Nachweis für schädliches Fluor

Dieser Artikel erschien zuerst auf faszinationchemie.de.

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