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Fest und fest macht flüssig

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Eutektische Lösungsmittel bestehen aus mehreren Komponenten, deren Schmelzpunkte höher liegen als der Schmelzpunkt der Mischung. Sie gelten als umweltfreundlich und nachhaltig. Das muss nicht unbedingt stimmen, aber: Sie eröffnen neue Möglichkeiten für Extraktionen, Katalyse und mehr.

Die Bezeichnung (stark) eutektisches Lösungsmittel oder Deep Eutectic Solvent (DES) (Abbildung 1) nutzte erstmals die Gruppe um Abbott im Jahr 2003.1) Das Prinzip der eutektischen Mischungen war damals nicht neu, wohl aber die Bandbreite der daraus resultierenden Anwendungen. Die Komponenten sind schwache Lewis- oder Brønstedsäuren und -basen, meist ein Gemisch aus einem quartären Ammonium-, Phosphonium- oder Sulfoniumhalogenid und einem Metallchlorid oder einem Wasserstoffbrückendonor.2) Es werden fünf Typen eutektischer Lösungsmittel unterschieden (Abbildung 2).2,3)

Allgemeines Phasendiagramm einer eutektischen Mischung. Am eutektischen Punkt ist der Schmelzpunkt am niedrigsten.

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