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Der Wirtschaftschemiker: wirtschaftschemisches Teekesselchen

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Mitte März schrieben meine Studierenden eine Klausur „open-book“ am heimischen PC. Covid-19 entschleunigt das Leben und beschleunigt Veränderung. Wir hatten beim MBA-Studium eine Ehrenerklärung gegen Abschreiben. Ich hoffe, dass sich die Studentinnen und Studenten auch jetzt daran halten. Politiker:innen haben abgeschrieben und so Titel und Mandat verloren. Wenn wir in der Industrie dagegen von Abschreiben reden, ist das die Basis zukunftssicherer Arbeit.

Mein Kollege Hanno Brümmer hat im Februar beim Jungchemikerforum zusammengefasst: Die Chemiewirtschaft schätzt kreative, elegante Chemie. Sie muss sicher, robust, skalierbar, heute wie morgen gesetzeskonform sein, sich an gesellschaftlich-politische Entwicklungen anpassen, und nach dem Abschreiben muss genug übrig bleiben.

Wenn man Abschreiben in der Wirtschaft begriffen hat, sieht man, warum die Chemiewirtschaft nach Sicherheitsrisiken wenig so scheut wie Überkapazität.

Man versteht, warum die Kapazität zur Impfstoffproduktion für acht Milliarden Menschen nicht gleichzeitig mit dem Erfolg von Forschung, Entwicklung und Zulassung zur Verfügung steht.

Man ahnt, warum die Chemiefabriken, die Computerchips

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