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Der Wirtschaftschemiker: Transformationspfade

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

„Die Chemieindustrie hat sich zur CO2-Neutralität 2050 bekannt – und einen Transformationspfad beschrieben“, so äußern sich Politiker zur Bereitschaft der Chemieindustrie, sich zu ändern. Aber: Die vielfach formulierten Transformationspfade sind bewusst vereinfachte Abbildungen der Realität. Aus der Vielzahl von Stoffen werden einige wenige, mengenmäßig bedeutende gewählt, die dann unter bestimmten Annahmen CO2-neutral gestellt werden.

Diese Annahmen haben es in sich: Erneuerbare Energie ist zu wettbewerbsfähigen Preisen verfügbar; bestimmte Produkte, Verfahren und Anlagen sind zu definierten Zeitpunkten in der Zukunft marktreif; der internationale Wettbewerb und sich verschiebende globale Produktionsmuster werden ausgeblendet, und neue Technologien werden gesellschaftlich akzeptiert. Unter diesen Annahmen zeigt sich dann, wie ein bestimmtes Ziel erreicht werden könnte – im Modell.

Dabei ist zwischen Backcasting und Forecasting zu unterscheiden. Backcasting geht von einem wünschenswerten Zustand im Jahr 2050 aus und leitet die Etappen rückwärts bis zum Jahr 2021 ab: Wenn wir 2050 das Ziel erreichen, dann müssen wir als Zwischenziele 2040, 2035,

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