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Der Wirtschaftschemiker: Neue Allianzen

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

„Die öffentliche Meinung ist wankelmütig. In Debatten zählen Emotionen mehr als Fakten.“ Diese Einschätzungen höre ich oft, wenn ich mit Managern über das Verhältnis von Chemie und Gesellschaft spreche. Mitunter wird „die Gesellschaft“ eher als Bedrohung für die eigene Wettbewerbsfähigkeit gesehen denn als Partner für die Entwicklung zukunftsfähiger Lösungen. Die Coronapandemie hat gezeigt, dass diese Perspektive gefährlich sein kann. Branchen, die in Politik und Gesellschaft positiv eingestuft wurden, profitierten von staatlichen Unterstützungsmaßnahmen.

Die Chemieindustrie benötigt eine Partnerschaft mit Politik und Gesellschaft, um die Transformation zu einer CO2-neutralen Produktion im Jahr 2050 unternehmerisch erfolgreich zu meistern. Angemessene regulatorische Vorgaben, wirkungsvolle Unterstützung für umweltfreundliche Techniken, eine leistungsfähige Infrastruktur für Energie aus erneuerbaren Quellen – all dies setzt die Unterstützung der Gesellschaft voraus.

Unternehmen – und nicht nur Industrieverbände – brauchen eine Strategie für den Umgang mit Politik und Gesellschaft, eine politische Landkarte. Diese enthält Stakeholder – Lieferanten, Kunden, N

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