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Chemie ohne Chancengleichheit

Nachrichten aus der Chemie, Dezember 2011, S. 1203-1204, DOI, PDF. Login für Volltextzugriff.

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Bei der Umsetzung von Chancengleichheit in der chemischen Industrie klaffen Anspruch und Wirklichkeit auseinander. Zu diesem Ergebnis kommt der Verband angestellter Akademiker und leitender Angestellter in der chemischen Industrie, VAA. Er befragte knapp 1600 männliche und weibliche Führungskräfte, davon über 90 Prozent Naturwissenschaftler und Ingenieure.

Zwar steigt die Zahl der Unternehmen, die sich verpflichten, Männern und Frauen gleiche Karrierechancen zu bieten, und 71 Prozent der Männer und 53 Prozent der Frauen nehmen dies auch wahr. Aber nur 38 Prozent der Frauen und 52 Prozent der Männer finden diese Selbstverpflichtung auch im Führungsstil wieder. Akademikerinnen fühlen sich in den Unternehmen der chemischen Industrie beim beruflichen Aufstieg oder beim Gehalt häufig benachteiligt. 62 Prozent der Frauen sind der Ansicht, dass ihr Arbeitgeber Frauen und Männer ungleich behandelt, die Hälfte der befragten Frauen gibt an, mehr leisten zu müssen als Männer in ähnlichen Positionen — Einschätzungen, die seit 15 Jahren gleich geblieben sind. Entsprechend nehmen Männer durchweg höhere Positionen ein als Frauen.

Daran hat nichts geändert, dass immer mehr Frauen

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