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Blick nach Asien

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Mehr als Lakritz | Das Institut für medizinische Pflanzen des japanischen Zellstoffkonzerns Oji hat die Expression der Gene erforscht, die an der Biosynthese des Saponins Glycyrrhizin in Süßholz beteiligt sind. Mit mechanisierter Anbautechnik baute es dann mehrjährige Süßholzwurzelsorten mit hohem Glycyrrhizingehalt auf 20 Hektar Land in Hokkaido an. Bereits anderthalb Jahre nach der Aussaat brachte dies mehrere Tonnen Ernte.

Toshiya Muranaka und Team an der Universität Osaka und am Riken wollen auch Glycyrrhizin erzeugen und nutzen die Backhefe Saccharomyces cerevisiae. Nachdem sie das CSyGT-Gen für eine membranständige Glucuronosyltransferase aus Pflanzen und sechs weitere Gene des Biosynthesewegs exprimiert hatten, bildete die Hefe nach fünf Tagen in einer 2%igen Glucoselösung etwa 0,5 mg·L–1 Glycyrrhizin.

Etliche Präparate der traditionellen chinesischen und japanischen Medizin, TCM beziehungsweise Kanpo, enthalten Süßholzwurzelextrakte. Das Glycyrrhizin darin ist süßer als Rohrzucker, und sein Aglykon Glycyrrhetinsäure dient als Entzündungshemmer in Pharmaka und Kosmetikartikeln. Deutschland importiert fast ein Drittel des weltweiten Auf

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