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Meinungsbeitrag

Bei Inklusion gibt es nichts zu verlieren

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Seit einiger Zeit stehen Gleichstellung, Vielfalt und Inklusion in besonderem Fokus unserer Community. Zu Recht, denn jede Person sollte unabhängig von Geschlecht, Alter, Herkunft, Hautfarbe, Behinderung, sexueller Orientierung, Religion und sozioökonomischem Status die Chance bekommen, die eigene Leidenschaft für die Chemie bestmöglich zu entfalten.

Dass das noch immer Utopie ist, zeigt sich daran, wie gut bestimmte Teile unserer Gesellschaft in der Chemie vertreten sind: Frauen stellen etwa die Hälfte der Bevölkerung, aber im Jahr 2019 nur fünfzehn Prozent der Chemieprofessuren in Deutschland. In den letzten Jahren wurde viel erreicht, um diese Verteilung anzugleichen – 2004 lag der Wert noch bei sieben Prozent –, aber die Initiativen sind weiterhin nötig. Hierbei handelt es sich um ein strukturelles Problem, denn der Prozentsatz an Frauen unter den Studierenden ist deutlich höher.

Vier Prozent der Bevölkerung Deutschlands sind türkeistämmig, zehn Prozent sind schwerbehindert – trifft das auch auf Ihr unmittelbares wissenschaftliches Umfeld zu? Was ist mit Schwarzen Menschen (zwei Prozent) oder Personen aus dem LGBTQ-Spektrum (sieben Prozent)? Schauen Sie hin: Wora

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