Gesellschaft Deutscher Chemiker
Keine Benachrichtigungen
Sie haben noch keine Lesezeichen
Abmelden

Artikel

Auf der Spur der chemischen Sprache der Tiere

Nachrichten aus der Chemie, Juli 2011, S. 704-709, DOI, PDF. Login für Volltextzugriff.

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Der erste Schritt, um ein Pheromon beispielsweise von Gliedertieren zu identifizieren, besteht darin, einen Extrakt zu gewinnen, der das Pheromon enthält. Dafür kann man ganze Tiere oder Organe, beispielsweise Drüsen, extrahieren. Eleganter ist es jedoch, Adsorbentien wie Aktivkohle zu nutzen. Diese adsorbieren die an die Umgebung abgegebenen Stoffe, welche die zu untersuchenden Tiere in kleinen Kammern freisetzen. Mit wenig Lösungsmittel lässt sich so ein Dampfraumextrakt gewinnen.

Als Alternative dazu hat sich in den letzten Jahren die Festphasenmikroextraktion (solid phase microextraction, SPME) entwickelt. Dabei nimmt eine mit einer flüssigen Phase belegte Spritzenspitze entweder in der Kammer flüchtige Verbindungen aus dem Dampfraum auf, oder sie erhält diese durch direkten Kontakt mit der Haut des zu untersuchenden Organismus. Anschließend werden die Extrakte oder die SPME-Proben mit gekoppelter Gaschromatographie und Massenspektrometrie (GC-MS) untersucht.

Auf diese Weise erhält man meist sehr geringe Mengen eines oft komplexen Gemischs, dessen Zusammensetzung spurenanalytische Methoden aufklären müssen. Das größte Problem ist die Strukturaufklärung. Hier h

Magazin

Überprüfung Ihres Anmeldestatus ...

Wenn Sie ein registrierter Benutzer sind, zeigen wir in Kürze den vollständigen Artikel.