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Abfallmanagement: Verschütten vermeiden

Nachrichten aus der Chemie, September 2017, S. 885-886, DOI, PDF. Login für Volltextzugriff.

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

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Die Verschmutzung der Meere ist besorgniserregend und bekommt zu Recht mehr und mehr öffentliche Aufmerksamkeit. Die weltweite Kunststoffproduktion lag im Jahr 2016 bei 335 Mio. Tonnen; in den Weltmeeren treiben derzeit zirka 150 Mio. Tonnen Plastikabfall, darunter Verpackungsmaterialien, Fischereinetze, Mikroplastik – der größte Anteil davon ist Verbrauchermüll.1) Wenn nichts unternommen wird, kommen jährlich 8 Mio. Tonnen dazu. Dies belastet die Ökosysteme unserer Erde ernstzunehmend, und dem entgegen zu wirken ist eine Herausforderung für alle Nationen.

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Pelletverlust beim Befüllen von Transportfahrzeugen ist zu stoppen.

Kunststoffabfall gehört grundsätzlich nicht in die Umwelt, weder in Gewässer noch auf Deponien, noch irgendwohin sonst. Wichtig ist, dass alle Verbraucher Kunststoffabfälle als wertvolle Rohstoffe wahrnehmen und verantwortlich mit Kunststoffabfällen umgehen. Das bedeutet aber auch: Eine flächendeckende Infrastruktur muss es ermöglichen, Kunststoffabfälle zu sammeln und zu trennen, um sie so recyceln zu kö

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