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Wie kommt die Farbe ins Kunstwerk?

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Es scheint ein Urbedürfnis zu sein, dass wir uns gerne mit farbigen Dingen umgeben, denn schon früh verwendeten Menschen gefärbte Objekte etwa zur Herstellung kultischer Gegenstände, von Kunstwerken, Dekorationen, zur Kennzeichnung oder als Warnhinweis. Sie machten sich über Jahrtausende immer mehr Farbtöne verfügbar – die brillanten synthetischen Pigmente der Neuzeit überwanden schließlich die Grenzen der Farbgebung durch natürliche Mineralien und ermöglichten so zum Beispiel überhaupt erst den Impressionismus wie wir ihn kennen.


Zusammenfassung

Am Beginn des europäischen Kunstschaffens im Paläolithikum standen nur natürliche Pigmente wie Ocker, Kalk, Kreide sowie Ruß und Holzkohle zur Verfügung, später auch Zinnober, Azurit und Malachit. Schon früh wurden auch künstlich hergestellte Pigmente wie Ägyptisch Blau, Bleiweiß, Grünspan und Bleizinngelb verwendet. Der Beitrag behandelt anorganische oder organische Farbmittel, die durch Absorption von sichtbarem Licht farbig erscheinen, und diskutiert anhand einer Reihe von Kunstwerken von den alten Ägyptern bis zum 17. Jahrhundert, wie deckende Pigmente und Farblacke in opaken Farbschichten beziehungsweise transparenten Lasuren eingesetzt wurden, um unterschiedlichste Farbeffekte zu erzielen.

Summary

At the beginning of European artistic creation in the Stone Ages, only natural pigments such as ochre, lime, chalk as well as soot and charcoal were available, later also cinnabar, azurite and malachite. Artificially produced pigments such as Egyptian blue, lead white, verdigris and lead tin yellow were also used at an early stage. This article deals with inorganic or organic colorants that appear colored by absorbing visible light, and discusses how well covering pigments and lake pigments were used in opaque paint layers or as transparent glazes, resp., to create a wide variety of color effects, based on a series of artworks from the ancient Egyptians to the 17th century.

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