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Schnelltest für stillende Mütter

Ein Baby, das von seiner Mutter gestillt wird, nimmt mit der Muttermilch viele gesunde und wertvolle Stoffe auf. Wenn die Mutter allerdings Medikamente einnimmt, können die Wirkstoffe dieser Medikamente auch in die Muttermilch übergehen. Dann könnte auch das Kind Stoffe aufnehmen, die seinem kleinen Organismus vielleicht schaden. Wie medizinische Wirkstoffe vom Blut der Mutter in die Muttermilch gelangen, wie lange sie dort bleiben, bis sie vom Körper abgebaut werden und was die Stoffe im Organismus von Säuglingen bewirken, dazu gibt es bisher kaum verlässliche Daten.

Stillende Mütter, die Medikamente einnehmen müssen, sind daher in einer schwierigen Situation. Einerseits nehmen sie die Medikamente ja nicht ohne Grund ein, sie können sie also nicht ohne negative Folgen für ihre eigene Gesundheit weglassen. Andererseits wollen sie natürlich ihrem Baby keinen Schaden zufügen. Eine Wissenschaftlerin der Bundesanstalt für Materialforschung und –prüfung arbeitet daher an einem Schnelltest, der es Eltern ermöglicht, die Konzentration von medizinischen Wirkstoffen in der Muttermilch selbst zu überprüfen.

Wie das funktionieren soll und welche Rolle Smartphones dabei spielen sollen, erklärt der Beitrag Smarter Test für stillende Mütter der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM).

Dieser Artikel erschien zuerst auf faszinationchemie.de.

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